Das Vesakh-Fest in Thailand

Der Vollmondtag im sechsten Mondmonat markiert den höchsten buddhistischen Feiertag der Thais, den Visakha Bucha Tag – auch Vesakh-Fest genannt. Am 4. Juni 2012 wird dieses wichtige Fest wieder landesweit gefeiert.

Erinnerung Buddhas

thailand mönche Das Vesakh Fest in Thailand

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Dieser Tag erinnert an die drei wichtigsten Ereignisse in Buddhas Leben: die Geburt, seine Erleuchtung sowie seinen Eintritt ins Nirvana. Zu Buddhas Ehren gehen gläubige Thais an diesem Tag in die Tempel, um zu beten und den Predigten der Mönche zu lauschen. Gabenspenden für die Mönche und Novizen sind ein wichtiger und fester Bestandteil an diesem Tag.

 

Feierlichkeiten in Bangkok und Chiang Mai

Abends finden an vielen Orten Lichterprozessionen statt, bei denen die Gläubigen mit Kerzen um die Tempel herum schreiten, um Buddha zu gedenken und ihre Wünsche zu äußern. In Bangkok finden die Feierlichkeiten traditionell auf der königlichen Esplanade Sanam Luang statt. Gläubige Buddhisten beten vor der Buddhastatue, die prächtig dekoriert auf der Mitte des Platzes thront. In der nordthailändischen Stadt Chiang Mai gibt es am Abend eine große Lichterprozession zur Tempelanlage Wat Phra That Doi Suthep auf dem gleichnamigen Berg.

Frieden und Demokratie für Myanmar

Weder 15 Jahre Hausarrest noch die Trennung von ihrer Familie konnten Aung San Sui Kyi von ihrer Mission abbringen. Am 2. April zog die Tochter des ermordeten burmesischen Freiheitskämpfers Aung San mit ihrer Partei ins burmesische Parlament ein – und das nach 22 Jahren Widerstand und einem Leben, das sie der Demokratie in ihrem Land gewidmet hat. Der Film über die Friedensnobelpreisträgerin, „The Lady“, ist seit Anfang April in den deutschen Kinos.

Myanmar öffnet sich nach Jahrzehnte währender Militärdiktatur und Abschottung wieder dem Tourismus. Das südostasiatische Land, das als ein letztes Stück ursprüngliches Asien gilt, ist im Aufwind: Zwischen schneebedeckten Ausläufern des Himalayas, unberührten Traumstränden, leuchtend grünem Dschungel und den fruchtbaren Tälern des Irrawaddy gilt es in Myanmar eine 2.000 Jahre alte Kultur zu entdecken.

Sweet Grape & Best of Damnoen Saduak Fair

In der Region von Damnoen Saduak, südöstlich von Bangkok gelegen, findet täglich Thailands berühmtester schwimmender Markt statt. Rund 300 Händler auf Booten bieten unter anderem Obst und Gemüse von den umliegenden Farmen und Obstplantagen feil, was der fruchtbaren Provinz Ratchaburi den Beinamen “Land of Fruit” eingebracht hat. Neben süßen Desserttrauben ist die Region bekannt für ihre Mangos, jungen Kokosnüsse und süßen Orangen. Eine einmalige Gelegenheit, im vielfältigen Angebot an frischen lokalen Produkten zu stöbern, bietet die “Sweet Grape & Best of Damnoen Saduak Fair” im März und April. Das landwirtschaftliche Volksfest findet am Pier des Wat Chotikaram statt. Neben einer farbenfrohen Bootsprozession finden beispielsweise ein Sweet Grape Contest, ein Nudelesswettkampf und ein Schönheitswettbewerb statt, bei dem die “Miss Sweet Grape” gekürt wird.

Neben den schwimmenden Märkten gibt es in der Provinz Ratchaburi auch historische Schätze, lokale Handwerksprodukte und unberührte Natur zu bestaunen. Besonders im westlichen Teil der Provinz, den das Tenasserim-Gebirge vom Nachbarland Myanmar trennt, gibt es wunderschöne Nationalparks, die mit heißen Quellen, kaskadenartigen Wasserfällen und hohen Kalksteinfelsen ein traumhaftes Panorama bilden. Die Kalksteinfelsen formen zahlreiche Höhlen, die oftmals von ganzen Fledermausschwärmen als Unterkunft genutzt werden oder, wie die Khao Bin Höhle, von interessanten Tropfsteinformationen durchzogen sind. Sehenswert ist auch der Wat Khanon, der landesweit für seine Schattenspiele bekannt ist, die jeden Samstagmorgen dort stattfinden. Das aufwendige Schattentheater mit kunstvollen Figuren aus Büffelleder gehört zu den ältesten und bis heute beliebstesten Unterhaltungsformen der Thailänder.

Khao Phanom Rung Festival

03 Khao Phanom Rung Festival

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Rund 120 Kilometer südlich der Stadt Buri Ram liegen die Ruinen der ehemaligen Tempelstadt von Phanom Rung. Das Khmer-Heiligtum besticht durch seine spektakuläre Lage auf einem 350 Meter hohen Berg. Über den beeindruckenden 200 Meter langen Aufgang gelangt man zum Hauptgebäude hinauf, welches mit feinsten Steinmetzarbeiten geschmückt ist. Die aus Sandstein und Laterit errichtete Anlage stammt aus dem 12. Jahrhundert, der Frühzeit der Angkor-Periode. Welch architektonische Meisterleistung sich hinter diesem Bauwerk verbirgt, wird insgesamt viermal im Jahr besonders deutlich: Genau zweimal pro Jahr schimmern die Sonnenstrahlen der aufgehenden Sonne für einige Minuten exakt mittig durch die 15 Torbögen, die sich auf 75 Meter über den Innenhof der Tempelanlage erstrecken, und erleuchten ein der Göttin Shiva gewidmetes Lingam im Inneren des Hauptheiligtums. Weitere zwei Male im Jahr findet das gleiche Schauspiel bei Sonnenuntergang statt.

Vom 3. bis 6. April 2012 findet auf dem Gelände der Tempelstadt das Khao Phanom Rung Festival unter dem Motto “Miracle Phanom Rung” statt. An allen drei Tagen ist das außergewöhnliche Sonnenereignis zu bestaunen, wobei der 4. April der verheißungsvollste der drei Tage ist. Das Fest beginnt jeweils bereits vor Sonnenaufgang, wenn die Besucher eintreffen, um sich einen Platz für das imposante Ereignis zu sichern. Nach Sonnenaufgang beginnt ein farbenfrohes Treiben auf dem gesamten Gelände: Thailändische Tanzvorführungen und traditionelle Musik sorgen den ganzen Tag über für die Unterhaltung der Besucher, die zahlreichen Essensstände mit lokalen Köstlichkeiten sorgen für das leibliche Wohl, außerdem gibt es eine Ausstellung mit kunstvoll gefertigten Handwerksprodukten aus der Region. Jeden Abend um 20:00 Uhr folgt mit der Light- and Soundshow ein weiterer Höhepunkt: Die extravagante Show mit zahlreichen Tänzern, Schauspielern und Akrobaten beleuchtet die glanzvolle Geschichte des Prasat Phanom Rung und erklärt die Bedeutsamkeit der Verschmelzung des Sonnenaufgangs mit dem Heiligtum.

Ausgezeichnete Reisedestination Thailand

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Bei den aktuellen “Traveler’s Choice Awards” der weltgrößten Reise-Community TripAdvisor hat es Thailand gleich mehrfach in die Bestenlisten geschafft. In der Kategorie “Top 10 Beaches in Asia” hat Thailand seinem Namen als ausgezeichnetes Strand- und Badeziel mit sechs prämierten Destinationen alle Ehre gemacht. Damit konnte Thailand mit Abstand das beste Ergebnis in dieser Gruppe verzeichnen. Neben der thailändischen Insel Ko Phangan, die sogar unter die 25 besten Stranddestinationen weltweit gewählt wurde, erhielten auch Ko Samui, der Badeort Khao Lak, Ko Phi Phi, Krabi und Ko Lanta Bestnoten von den Reisenden aus aller Welt. Ko Phi Phi wurde ebenfalls als eine der 25 besten Destinationen der Welt ausgezeichnet. Unter den beliebtesten Destinationen Asiens sind neben der Insel in der Andamanensee auch die Städte Bangkok und Chiang Mai sowie die Insel Ko Tao und das Seebad Pattaya im Golf von Thailand.

Makha Bucha-Tag in Thailand

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Jedes Jahr am ersten Vollmondtag im dritten Monat nach dem thailändischen Mondkalender findet mit dem Makha Bucha-Tag einer der wichtigsten buddhistischen Feiertage statt. Dieser Tag zum Gedenken Buddhas wird in Thailand bereits seit dem 19. Jahrhundert gefeiert, in diesem Jahr fällt er auf den 7. März 2012. Der Ursprung dieses Feiertags geht auf zwei verschiedene Ereignisse im Leben Buddhas zurück:  Zum einen die Versammlung von 1.250 Mönchen, die alle zufällig zum selben Ort gekommen waren, um Buddhas Predigt zu hören. Die Predigt, die Buddha an diesem Tag, der neun Monate nach seiner Erleuchtung lag, hielt, ist bei den Buddhisten als Patimokkha bekannt und enthält die Regeln, nach denen ein Buddhist leben soll. Zum anderen hielt Buddha am gleichen Tag nur 45 Jahre später eine Predigt, in der er ankündigte, dass er nur noch drei Monate zu leben habe. Traditionell gehen an diesem Tag die gläubigen Buddhisten zu den Tempeln, um den Mönchen Gabenspenden darzubringen. Nach der Mönchspredigt findet mit dem Einbruch der Dunkelheit die traditionelle Kerzenprozession um den Tempel statt. Hierbei tragen die Gläubigen außer der Kerze auch brennende Räucherstäbchen und einen Blumenkranz oder eine einzelne Blüte.

King Narai Fair in Lopburi

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Jedes Jahr findet in Lopburi zum Gedenken an den Geburtstag des beliebten König Narai ein buntes Volksfest statt. Mit tradtionellen buddhistischen Zeremonien und Prozessionen wird vom 16. bis 22. Februar 2012 Narai der Große verehrt. König Narai, der von 1656 – 1688 das siamesische Königreich regierte, gilt als erster thailändischer Monarch, der diplomatische Beziehungen mit Europa pflegte. Alljährlicher Höhepunkt des Fests ist die Ablösung der Wachen vor dem Phra Narai Rachaniwet Palast. In verschiedenen kulturellen Darbietungen und auf dem traditionellen Markt können Besucher etwas über thailändische Sitten und Gebräuche lernen. Für die Unterhaltung sorgen Gesangswettbewerbe, Tanzvorführungen, Thai-Boxen und eine Modenschau mit traditionellen Kleidern der Provinz.

Die kleine Stadt Lopburi liegt knapp 150 Kilometer nördlich von Bangkok und ist hauptsächlich wegen ihrer zahlreichen Tempel und Palastanlagen bekannt, die bis heute gut erhalten sind. König Narai ernannte die Stadt während seiner Herrschaftszeit in Auytthaya zur zweiten Hauptstadt und verbrachte die meiste Zeit des Jahres in Lopburi. Ihm zu Ehren wurde eine große Statue seines Ebenbildes am Eingang der Stadt aufgestellt.

Jawort auf dem Meeresgrund

Seit 1996 findet alljährlich in der südthailändischen Provinz Trang rund um den Valentinstag ein spektakuläres Event statt: das Unterwasserhochzeitsfestival. In diesem Jahr werden sich vom 10. bis 12. Februar wieder Hunderte Paare aus Thailand und aller Welt das Jawort geben – diejenigen, die einen Tauchschein besitzen, sogar mehrere Meter unter der Wasseroberfläche.

Das dreitätige Event verbindet eine traditionell thailändische Hochzeitszeremonie mit buddhistischen Ritualen. Am Tag der Ankunft in der gleichnamigen Provinzhauptstadt Trang erhalten die Paare nach einer ausführlichen Einführung zum Hochzeitsablauf eine prächtige thailändische Tracht für die anschließende Zeremonie des Begießens mit heiligem Wasser und die Parade durch reich geschmückte Straßenzüge der Stadt. Am Abend findet eine große Willkommensparty für Brautpaare und Gäste statt.

Sodann folgt der große Tag der Eheschließung vor einer Szenerie, die passender nicht sein könnte: unter Wasser vor der Trauminsel Koh Kradan, die von türkisblauem Meer umspült wird oder für Nichttaucher in der berühmten Smaragdhöhle auf der beschaulichen Insel Koh Mook. Ein romantisches Abendessen und ausgelassenes Feiern samt pompösem Feuerwerk runden den schönsten Tag des Lebens ab, bevor die Feierlichkeiten am nächsten Tag nach dem Frühstück sanft ausklingen.

Neujahrsfest im Zeichen des Drachen

Am 23. Januar beginnt für die Menschen in China das Jahr des Drachen. Zum wichtigsten Familienfest reisen Millionen von Chinesen zurück in ihre Heimatdörfer um dort das neue Jahr zu begrüßen. Es wird mit über 2,6 Milliarden Reisen innerhalb der zweiwöchigen Feiertage gerechnet. Obwohl in China inzwischen offiziell auch der gregorianische Kalender gilt, wird das Neujahrsfest immer noch nach dem Mondkalender und als traditionelles chinesisches Fest gefeiert. Offiziell gibt es sieben arbeitsfreie Tage für die Bevölkerung und die Feierlichkeiten dauern bis zum 15. Tag des neuen Jahres und enden mit dem Laternenfest.

Das chinesische Neujahrsfest, oder auch Frühlingsfest genannt, hat für die Chinesen eine so große Bedeutung wie für den westlichen Kulturkreis die Zeit um Weihnachten und Silvester. Es richtet sich nach dem traditionellen chinesischen Bauernkalender und beginnt mit dem ersten Neumond des neuen Mondjahres. Dadurch gibt es für den Neujahrstag der Chinesen auch kein fixes Datum wie im westlichen Kalender.

Der Drache war das herausragende Merkmal des chinesischen Kaiserhauses. Der Kaiser saß auf dem “Drachenthron” und durch sein vorbildhaftes Leben sollte der ganze Erdkreis nach dem konfuzianischen Idealbild positiv beeinflusst werden. Menschen, die im Jahr des Drachen geboren sind, werden die Eigenschaften Gesundheit, Kraft, Langlebigkeit und Hartnäckigkeit zugesprochen. Vor allem aber sollen sie äußerst erfolgreich sein. Daher erwartet China in diesem Jahr einen regelrechten Baby-Boom.

Der Legende nach lud Buddha einst alle Tiere zu einem Fest ein. Es kamen nur zwölf Tiere. Das erste Tier war die Ratte (Maus), ihr folgten der Büffel (das Rind), der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, das Schaf, der Affe, das Huhn, der Hund und schließlich das Schwein. Jedes Tier bekam ein Jahr geschenkt und er benannte es nach ihm; ganz in der Reihenfolge, in der sie gekommen waren. So ist seitdem jedes Jahr von den Merkmalen eines der zwölf Tiere gekennzeichnet.

Eiskalte Kunst in Harbin

In der nordchinesischen Stadt Harbin startet am 05. Januar 2012 das 28. Eis- und Schneefestival. Seit 1985 gehört das Internationale Eisskulpturen-Festival zu einer der Hauptattraktionen der schneereichen Provinz Heilongjiang.

Auch in diesem Jahr lassen sich die geschätzten 1,3 Millionen Besucher des Eisfestivals von den über 2000 kunstvollen Skulpturen aus Eis faszinieren. Das Festival dauert in der Regel einen Monat. Bei anhaltender Kälte kann der Park aber auch länger besucht werden. Die Eis- und Schneeskulpturen brachten Harbin bereits mehrere Einträge ins Guinness Buch der Rekorde, unter anderem für die Kopie der Großen Mauer, die mit 958 Metern die längste Eiskonstruktion der Welt darstellte.

Für den Eispark von einer Fläche von 600 Quadratmetern wurden in diesem Jahr die Rekordmenge von 200.000 Kubikmeter Eis verwendet.

Nicht nur eine wachsende Zahl Besucher vor allem aus dem warmen Süden Chinas, sondern auch immer mehr ausländische Touristen bewundern die Skulpturen, die von talentierten Künstlern aus der ganzen Welt gefertigt werden.

Die über 2000 ausgestellten Objekte aus Eis und Schnee sind unterschiedlich groß und erreichen sogar die Ausmaße von Gebäuden. Dazu kommen Rutschen aus Eis, Eis-
Bars und Eis-Restaurants. Das kalte Klima in Harbin mit Temperaturen von bis zu minus 40 Grad sorgt dafür, dass die Skulpturen lange erhalten bleiben.

Zahlreiche deutsche Reiseveranstalter bieten jedes Jahr Touren zu dem Eisfestival in Harbin an.